Franz Welser-Möst als Musikdirektor des Cleveland Orchestra bis 2027 verlängert

Die Vertragsverlängerung unterstreicht das Vertrauen in den außerordentlichen Erfolg der künstlerischen Zusammenarbeit von Franz Welser-Möst und dem Cleveland Orchestra.

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Franz Welser-Möst als Musikdirektor des Cleveland Orchestra bis 2027 verlängert

CLEVELAND, 21. September 2019

Das Cleveland Orchestra hat gestern im Rahmen des Gala Eröffnungskonzertes unter der Leitung von Musikdirektor Franz Welser-Möst seine Vertragsverlängerung bis ins Jahr 2027 bekannt gegeben.

“Welser-Möst ist seit 2002 Musikdirektor, durch seine Vertragsverlängerung ist es möglich das künstlerische Geschick des Orchesters in dieser Exzellenz weiterzuführen, weiter zu prägen und den Publikumskreis auszubauen,” so Richard K. Schmucker, Vorsitzender des Orchester-Board of Trustees.

“Unter der Leitung von Franz Welser-Möst wurde das Cleveland Orchestra zu höchsten musikalischen und künstlerischen Höhen geführt. Durch Konzerte und Residenzen auf der ganzen Welt hat er dem Orchester zu internationaler Strahlkraft verholfen – nicht umsonst wird es regelmässig von der Presse zu den Top Drei Orchestern der Welt gezählt. Durch soziale Projekte und Jugendnachwuchsarbeit konnte die Beziehung zur Bevölkerung in Cleveland auf mehreren Ebenen wachsen. Es gibt noch viele Ideen diese weiter auszubauen,” sagt der Manager des Orchesters André Gremillet.

Franz Welser-Möst zu seiner Vertragsverlängerung: “Von Anfang an wurde ich von den Musikern des Cleveland Orchestra inspiriert und war von der Unterstützung und dem großen Interesse, das die gesamte Cleveland-Community dem Orchester entgegenbringt, beeindruckt. Ich habe das Cleveland Orchestra 1993 zum ersten Mal dirigiert und dann ein Jahrzehnt lang als Gastdirigent hier gearbeitet, so dass ich – noch bevor ich die künstlerische Leitung annahm – wusste, dass Cleveland einen meisterhaften Level an vollendeter Kunstfertigkeit und tief verwurzelter Traditionen zu bieten hatte und diesen weiterentwickeln könnte, zu etwas wirklich Außergewöhnlichem. Das ist uns gelungen. Ich bin begeistert von dem, was wir bereits erreicht haben, und freue mich auf die kommenden gemeinsamen Jahre. Um mit unserem Publikum in Verbindung zu bleiben, um in unserer sich verändernden Welt etwas zu bewegen, müssen wir uns ständig weiterentwickeln und auf neue Weise erfolgreich sein. Das Cleveland Orchestra und die gesamte Community zeigen Neugierde und Lernbereitschaft. Darauf fußend werden wir diese wunderbare Beziehung in den nächsten Jahren noch stärker ausweiten.”

Video Franz Welser-Möst: in Cleveland through 2027 >>>

 

In den kommenden Jahren der Zusammenarbeit stehen viele zukunftsweisende Projekte  bevor

– Jährlich eine neue Opernproduktion
– Ab dem Frühjahr 2020 jährlich ein neuer Live-Konzertmitschnitt. Die Aufnahmen umfassen das klassische Konzert-Repertoire, das 20. Jahrhundert und Auftragswerke des Cleveland Orchestra
– Zentrales Anliegen von Franz Welser-Möst ist, die Aktivitäten des Orchesters auf dem Gebiet der Musikvermittlung und dem Erreichen neuer, junger Publikumsschichten zu unterstützen, sei es auf künsterlischer Ebene oder auf dem Gebiet des sozialen und gesellschaftlichen Engagements.

Die Opern-/Festivalpläne für die nächsten fünf Spielzeiten

2019-20: Lulu von Alban Berg, Mai 2020, Konzertante Aufführung mit der Sopranistin Barbara Hannigan in der Titelrolle

2020-21: Otello von Giuseppe Verdi, 2021, in konzertanter Aufführung mit Bariton Simon Keenlyside, der sein Rollendebüt als Iago gibt

2021-22: Parsifal von Richard Wagner, 2022, inszeniert von Regisseur Frederic Wake-Walker; mit dem Tenor Piotr Beczala (als Parsifal) und der Mezzosopranistin Okka von der Damerau (als Kundry), mit Bass Peter Rose als Gurnemanz und Bariton Hannon Müller-Brachmann als Amfortas

2022-23: La Fanciulla del West von Giacomo Puccini, 2023, in konzertanter Aufführung; die Sopranistin Tamara Wilson als Minnie und der Bassbariton Eric Owens als Jack Rance geben hier ihre Rollendebuts

2023-24: Die Zauberflöte von W.A. Mozart, 2024, inszeniert vom Regisseur, Schauspieler und Puppenspieler Nikolaus Habjan (U.S. Debut); mit Tenor Julian Prégardien als Tamino, Bariton Ludwig Mittelhammer als Papageno und Bass Peter Kellner als Sarastro.

Jährliche Live-Konzertmitschnitte ab 2020

Die erste Veröffentlichung wird sechs Werke enthalten:
– BEETHOVEN – Streichquartett Nr. 15 (Version für Streichorchester)
– VARÈSE – Amériques
– STAUD – Stromab (Co-Kommission des Cleveland Orchestra; Uraufführung)
– R. STRAUSS – Aus Italien
– DEUTSCH – Okeanos mit Paul Jacobs (Orgel)
– PROKOFIEV – Symphonie Nr. 3

Musikvermittlung, Nachwuchsförderung und soziales Engagement

Das Orchester arbeitet schwerpunktmäßig an der Etablierung eines Fellowship-Programmes, einer Orchesterakademie, die außergewöhnlich begabte Musiker – mit afro-amerikanischer oder lateinamerikanischer Herkunft-, die eine professionelle Musikerkarriere anstreben, unterstützen wird.

Detaillierte Informationen zu allen Education-und Community-Programmen: Read more >

Liste der bisherigen Chefdirigenten des Cleveland Orchestra

Nikolai Sokoloff (1918-1933)
Artur Rodzinski (1933-1943)
Erich Leinsdorf (1943-1946)
George Szell (1946-1970)
Lorin Maazel (1972-1982)
Christoph von Dohnányi (1984-2002)
Franz Welser-Möst seit 2002

Nächste Konzertdaten Wien: Europa-Tournee im Jahr 2020

Dienstag, 24. März 2020 um 19:30 Uhr
Musikverein, Wien
Das Cleveland Orchestra
Franz Welser-Möst, Dirigent
Julia Fischer, Geige

Frank SCHUBERT, Sinfonie Nr. 3 in D-Dur, D. 200
Sergej PROKOFJEW, Violinkonzert Nr. 1 in D-Dur, Opus 19
Sergej PROKOFJEW, Sinfonie Nr. 3 c-Moll, Opus 44

Mittwoch, 25. März 2020 um 19:30 Uhr
Musikverein, Wien
Das Cleveland Orchestra
Franz Welser-Möst, Dirigent

Sergej PROKOFJEW, Sinfonie Nr. 2 d-Moll, Opus 40
Franz SCHUBERT, Symphonie C-Dur (“Die Große”), D. 944

Donnerstag, 26. März 2020 um 19:30 Uhr
Musikverein, Wien
Das Cleveland Orchestra
Franz Welser-Möst, Dirigent

Franz SCHUBERT, Sinfonie Nr. 4 (“Tragische”) c-Moll, D. 417
Sergej PROKOFJEW Symphonie Nr. 6 es-Moll, Opus 111

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